Deutsche Geschichte. Spannend. Hautnah.

Ich hatte nie vor, mit meinen Romanen nur eine Lovestory oder ein Abenteuer vor historischer Kulisse zu erzählen. Mir geht es stets um ein Stück deutscher Geschichte.
Ich möchte unsere Geschichte lebendig werden lassen - so nah an den Quellen und Fakten, wie es im Roman möglich ist, dennoch fesselnd, aufwühlend und hochemotional. Ganz gleich, ob meine Bücher im deutschen Hochmittelalter spielen oder um 1813, die Grundlage bilden stets die tatsächlichen historischen Ereignisse. Alles Fiktive muss sich einfügen.
Es freut mich riesig, in der Fanpost immer wieder zu lesen, dass ich Menschen dazu bringe, sich stärker für deutsche Geschichte zu interessieren, dass sie nun das Gefühl haben, ein Stück ihrer und unserer fast vergessenen Vergangenheit zurückzubekommen.
Geschichte ist wichtig. Sie verwurzelt uns, schafft Identität und lässt uns das Heute besser verstehen. Das ist mein Credo.
Außerdem: Geschichte ist spannend!

"Schwert und Krone" nur wenige Tage nach Erscheinen auf Platz 3 der Spiegel-Bestsellerliste geschnellt!
Und hält sich schon die 10. Woche unter den TOP 20! Ich freue mich riesig und bedanke mich von ganzem Herzen bei all den Lesern und Buchhändlern, die das möglich gemacht haben. Und auch bei all jenen, die mich bei der Arbeit am Buch unterstützten haben.

Festliche Premiere für „Schwert und Krone - Meister der Täuschung“


 
 

In einem der prächtigsten Säle Deutschland – in der Großen Hofstube der Albrechtsburg Meißen – durfte ich am 4. März meinem neuen Roman zum ersten Mal dem Publikum vorstellen: „Schwert und Krone – Meister der Täuschung“. Die Halle war bis auf den letzten Platz gefüllt, und im Programm hatte ich Verstärkung von meinen Freunden von der Mittelalter-IG „Mark Meißen 1200“, die Mode jener Zeit und auch einige Schwertkampfmanöver vorführten. Hier und auch bei der zweiten Lesung am Premierentag: in meiner Wahlheimat Leipzig vor etwa 350 Gästen. Ein toller Auftakt, und von da an ging es auf Lesetour durch die Lande, wo ich wieder einmal erleben durfte, welche wunderbare, warmherzige Lesergemeinde ich habe. Danke dafür!
Mehr zu Lesetour und den Auftritten auf der Leipziger Buchmesse unter „Galerie“. Fotos: fotograph.freien.org

Vom Kampf um die Macht

„Schwert und Krone -Meister der Täuschung" handelt vom gnadenlosen Kampf um die Macht und dem erschreckend hohen Preis dafür. Erzählt aus der Perspektive der Fürsten und ihrer Frauen, bietet der Roman schillernde und faszinierende Charaktere, dramatische Schicksale, Erzfeindschaften, eiskalt kalkulierte Zweckbündnisse, jähe Wendungen, eine bewegende Liebesgeschichte, einen ungeklärten Mordfall – und ein Stück deutscher Historie.
Grundlage der Handlung sind tatsächliche Begebenheiten aus der ersten Hälfte des 12. Jahrhunderts. Was ich dazu in den Quellen fand, ist so unglaublich, spannend und bewegend, dass es einem fast den Atem verschlägt. Diese Geschichte musste ich einfach erzählen. Sie handelt an ganz verschiedenen Orten Deutschlands. Doch es gibt darin auch einen Brückenschlag zu meinen früheren Mittelalter-Romanen, denn einige der historisch belegten Protagonisten begegnen uns hier in ihren jungen Jahren wieder.
„Schwert und Krone – Meister der Täuschung“ ist Auftakt einer Serie über bewegte Jahrzehnte deutscher Historie, in der ich zusammen mit dem Schicksal vieler bedeutender Fürsten und ihrer Frauen den Aufstieg Friedrich Barbarossas zu einem der bedeutendsten Herrscher des Mittelalters schildere.

Band 2 der Reihe wird noch in diesem Jahr erscheinen, im November. Ich arbeite schon seit einiger Zeit an dem Manuskript, ein Drittel liegt bereits vor, und im Kopf ist die Geschichte schon fertig.
Mehr Infos dazu ab dem Spätsommer hier und auf meiner Facebookseite https://www.facebook.com/sabineebertofficial/?fref=ts .

Und hier der Trailer zum Buch: https://www.youtube.com/watch?v=op9UUyxq9yE
Noch mehr als Vorgeschmack bietet dieser Videoclip: https://www.youtube.com/watch?v=9qEDSEDslOU
Beides entstand unter Mitwirkung meiner Freunde von der Mittelalter-IG „Mark Meißen 1200“.

„Marthe“-Verfilmung war als Drei-Stunden-Epos auf ARD zu sehen



Bildgewaltig, grandios ausgestattet und toll besetzt: „Das Geheimnis der Hebamme“ als Film. Hier im Bild muss der Siedlerzug einen Fluss durchqueren.
Für mehr bitte unten auf den Button „Film“ klicken.
Foto: ARD Degeto/ Bavaria Filmproduktion/ Roland Suso Richter

"1813 - Kriegsfeuer" - ein Buch wider den Krieg

„1815 – Blutfrieden“ - ein Buch wider das Vergessen

 

„1813 – Kriegsfeuer" erschien zur Leipziger Buchmesse genau zweihundert Jahre nach dem Schicksalsjahr 1813. Europa stöhnt unter Napoleons Herrschaft. Nach der dramatischen Niederlage der Grande Armée in Russland gehen Preußen und das Zarenreich im Frühjahr zum Gegenangriff über. Im ausgebluteten Sachsen müssen Menschen Entscheidungen treffen, die ihr Leben unwiderruflich verändern werden. Noch einmal gelingt es Napoleon, seine Gegner zurückzuschlagen. Während die meisten Menschen verzweifelt auf Frieden hoffen, haben die Herrscher insgeheim Europa längst unter sich aufgeteilt und beschwören eine gewaltige Schlacht herauf, die als Völkerschlacht bei Leipzig in die Geschichte eingehen wird. Ein extrem spannendes, vielschichtiges Thema. Bei den Recherchen merkte ich schnell, dass fast alles, was wir darüber zu wissen meinen, Mythen sind. Zehn Schichten Tünche liegen über dem Geschehen, und wenn man die wegkratzt, tritt ein ganz anderes Bild zutage. Ohne die Fachberatung von Historikern und Militärs und die Unterstützung des Verbandes Jahrfeier Völkerschlacht bei Leipzig 1813 hätte ich mich an diese Herausforderung nicht herangewagt.
„1813 – Kriegsfeuer" erzählt bei weitem nicht nur von Schlachtfelden, sondern auch davon, wie die Zivilbevölkerung diese Zeit erlebte. Wie der Krieg die Seelen zerstört und sich Einzelne Menschlichkeit bewahren. Es ist kein Schlachtenepos, sondern ein Buch wider den Krieg.

Mehr zum Roman, der auch als e-Book mit vielen Extras und als Hörbuch vorliegt, sowie ein Werkstattbericht unter „1813“ in der Menüleiste. Im Jahr 2013 wurde in und um Leipzig mit einer Vielzahl von Veranstaltungen der Ereignisse vor 200 Jahren gedacht. Mehr dazu unter „Galerie“ sowie unter „1813“.

 

„1815 – Blutfrieden" schließt nahtlos an die letzten Szenen von „1813 – Kriegsfeuer“ an, und die Schicksale vieler Protagonisten werden weitererzählt. Mit dem Sieg der Alliierten in Leipzig ist Napoleon geschlagen, aber nicht endgültig besiegt. Niemand ahnt, dass es noch mehr als anderthalb Jahre dauert, bis er 1815 bei Waterloo endgültig bezwungen wird.
Statt des erhofften Friedens kommt immer größeres Elend über viele deutsche Städte. Die fliehende Grande Armée zieht eine Spur aus Blut, Hunger, Verwüstung und Seuchen durch das Land. Auch Henriette, die nach Leipzig ging, um Verwundeten zu helfen, muss die Stadt verlassen und Hals über Kopf heiraten, um zu überleben.
In Szenen, die kaum jemanden ungerührt lassen dürften, beleuchtet dieses Buch die Zeit zwischen Völkerschlacht und Waterloo, die fast in Vergessenheit geraten ist, obwohl sie gerade für viele deutsche Städte von unvorstellbarer Dramatik war: Leipzig, Erfurt, Hanau, Frankfurt, Mainz,  Kaub am Rhein und viele mehr ... Die Handlung führt nicht nur auf Schlachtfelder, sondern auch in die Welt der Berliner Salons und zu den Geheimgesprächen des Wiener Kongresses. Sie schildert Blüchers spektakulären Rheinübergang Silvester 1813 und die Rückkehr der Quadriga aufs Brandenburger Tor.
Mit beiden Romanen habe ich ein wenig bekanntes Stück deutscher Geschichte episch aufbereitet - Geschichte, die unter die Haut geht.

Fast elfhundert Seiten stark ist dieses Buch geworden – und mir mein wichtigstes. Zwei Jahre intensiver Arbeit, zehntausende Seiten Quellen und unzählige Gespräche mit Fachleuten waren dazu nötig. Aber trotz der Faktentreue ist es auch ein Buch großer Emotionen. Mehr dazu unter 1815.

Mediales Crossover – Panoramabild und Roman miteinander verwoben

 

Romanfigur Henriette auf Yadegar Asisis Großkunstwerk zu sehen

Zwei Jahre lang Attraktion in Leipzig: Yadegar Asisis Panoramabild "Leipzig 1813 - In den Wirren der Völkerschlacht", das unter riesigem Publikumsinteresse Anfang August 2013 eröffnet wurde und bis zur Schließung 2015 hunderttausende Besucher zählte. Auf 3500 Quadratmetern Bildfläche vermittelte das Kunstwerk in unglaublichen Detailreichtum und auf überwältigende Art einen Eindruck von der Situation in der Stadt am letzten Tag der Schlacht. 
Wer genau hinsah, konnte an mehreren Stellen Henriette entdecken, eine meiner Hauptfiguren, das Mädchen auf dem Buchcover. Dafür war ich bei einem der Fotoshootings für die Schaffung des Rundbildes in Henriette Gerlachs Kleider und Rolle geschlüpft. Und wer "1813 - Kriegsfeuer" gelesen hat oder liest, wird auch einige Szenen aus dem Panoramabild wiedererkennen. Yadegar Asisi und ich haben in einem bisher einmaligem Crossover Bild und Buch miteinander verwoben.
Mehr dazu unter "1813" und "Galerie".

Detail aus dem asisi Panometer LEIPZIG 1813: Henriette mit zwei hessischen Soldaten. ©asisi

 

Porträtfoto oben: FinePic/ Helmut Henkensiefken

 

zurück zu Seitenanfang   Startseite   1815   1813   Mittelalter   Person   Galerie   Presse   Termine   Kontakt   Impressum